Eine kurze Geschichte der Bullis

1947
Beginn der Entwickungsphase des VW Transportes nach einer Idee des holländischen Volkswagen Importeurs Ben Pon welche auf Grundlage eines, von Ferdinand Porsche geschaffenen Konzeptes auf Käfer Chassis sowie einer krickeligen Skizze entstanden ist.
1950
Beginn der Serienproduktion in Wolfsburg
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Motor: 1130 ccm, 25 PS, 6 Volt Bordelektrik
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Leergewicht: 975 Kg, Zuladung: 750 kg
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Länge: 4,10 m
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Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
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Preis: 5.850,- DM, grade mal 150,- DM mehr als ein Käfer damals kostete


1950
Der T1 wurde in verschiedenen Varianten, als Liefer-, Kasten-, oder Pritschenwagen und später als Samba, einem exklusiven Bulli zur Personenbeförderung von 8 Mitfahrern, hergestellt und war mit seinem kultigen Entwurf, als vielseitiger und zuverlässiger Vielzweckwagen Symbol des Wirtschaftswunders sowie Mobilität und Freiheit der Nachkriegszeit.
1952- 1956
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1952: Angebot der Westfalia Camping Box für den T1 Bulli welcher als sehr früher Wegbereiter, erster Campingwagen und Urentwurf des heute unverzichtbaren VW California in die Geschichte eingegangen ist.
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1954: Fertigstellung des 100.000sten Transporters.
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1956: Die Produktion von arbeitstäglich 250 Fahrzeugen durch 5.000 Beschäftige wird von Wolfsburg nach Hannover verlegt.


1960er
In den 1960ern wurden die bunt bemalten Bullis zum Symbol der Hippiebewegung und einer friedlichen, gemeinschaftlichen und freien Jugend. Daneben gibt es weitere Meilensteine.
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1960: Technische Entwicklung wie Leistungssteigerung auf 42 PS, vollsynchronisiertes Getriebe, verstellbare Sitze, Zuladung von 1.000kg.
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1962: Der Fahrzeug-Export steigt Jahr zu Jahr und der 1 Mio.ste Transporter wird ausgeliefert.
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1967: In Europa wird der T1 durch den komplett neu konstruierten, im Detail verbesserten T2, abgelöst.



Und dann gab's unsere Bullis

November 2014
Erste Begegnung mit unseren roten Bulli in Curitiba, welche uns schon sehr viel Entschlossenheit abverlangt hat in diese Karosserie zu investieren.
August 2015
Das Engagement und Organsitationstalent unserer Freundin Gladys, die Jungens von der Werkstatt irgendwie auf Trapp zu bringen hat unseren Übermut und Leichtsinn nochmal erweckt tatsächlich den zweiten, blauen Bulli in Auftrag zu geben.


August 2015
Für meinen Freund Stefan, produktions- und qualitätserfahrenem Manager im Volkswagenkonzern, war es vollkommen unverständlich, wenn nicht gar
befremdlich, das ich mich auf eine Restaurierung mit Lackierung der beiden Karosserien in diesem staubigen, vollkommen ungeeigneten Chaos eingelassen habe.
November 2015
Nach monatelangem, ungeduldigem Warten, ewigen Rückschlägen und Vertröstungen gibt es verheißungsvolle Lichtblicke in Lack und Leder.


März 2016
Schließlich wurden beide Bullis rechtzeitig vor unserer Rückkehr nach Deutschland in makellosem Lackfinish und handwerklich exquisit durchführter Innenrenovierung ausgeliefert.
Juni 2016
Der Transport beider Bullis im Überseecontainer von Santos via Hamburg nach Coburg hat sich wegen Streiks und undurchsichtiger Hafenstandzeiten auf 3 Monate verzögert und mehr Geld wie Nerven gekostet, weil die undurchsichtige, korrupte Speditionsszene keine verbindlichen Terminaussagen machen konnten.


September 2016
Die Bullis sind endlich auf deutschem Boden. Nachdem die Brasilianer optisch einwandfreie Bullis abgeliefert haben, mussten wir feststellen, das Struktur und Fahrwerk zwar mit guter roter Erde verschmiert waren, aber nochmal aufwendig von der Oldtimerschmiede Bamberg, im Trockeneisverfahren, mit Unterbodenschutz und Hohlraumversieglung, restauriert werden mussten.
Mai 2017
Fast ein Jahr hat es nochmal gedauert, bis die Bullis ein Oldtimer Gutachten mit Note sehr gut erhalten haben, TÜV abgenommen und endlich in Deutschland angemeldet werden konnten.





